| Wir sind:

Markus

Thomas

Thomas

Stefan

Ludger

Christoph
und das Serviceteam

Kai

Josef

Holger
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Wieder haben wir es geschafft drei Teams
zusammen zustellen, um das Unternehmen
"Transalp Challenge" zu bestreiten. Drei Team Mitglieder sind zum ersten Mal
dabei, haben aber drei erfahrene Transalp Bezwinger an Ihrer Seite, die mit
Rat und Tat zur Seite stehen.
Was uns erwartet können wir nur erahnen, denn die Zahlen und Fakten sagen
uns das es das schwerste Rennen für uns werden wird. In acht Tagen müssen
wir 662,29 km; 22450 Höhenmeter zurück legen und das unter Rennbedingungen.
1. Etappe

Der Startschuss erfolgte am 17.Juli um 12.00 Uhr in Mittenwald. Die
Bedingungen waren mal wieder super, strahlender Sonnenschein vielleicht
1-2 Grad zu warm. Das Rennen ging gleich ziemlich flott los und alle
Teilnehmer waren zu diesem Zeitpunkt noch hoch motiviert. Ich habe
Ludger gesagt er soll solang wie möglich versuchen an unseren beiden
Team Kollegen Stefan und Thomas dran bleiben. Im Rausch der
Geschwindigkeit und den Gefühl nimmer müde Beine zu haben, überholte er
die beiden um das Tempo zu bestimmen. Stefan staunte nicht schlecht und
dachte sich wohl "Die spinnen die Preußen". Plötzlich hörte ich eine mir
bekannte Stimme, die "Scheiße" rief, ich habe einen Platten. Ich mußte
Ludger beruhigen, der sein Pech gar nicht fassen konnte, gleich in der
ersten Etappe ein Plattfuß zu fahren. Nach ca. 5 Minuten war der Schaden
behoben und wir haben das Rennen fortsetzen können. Landschaftlich war
es eine sehr schöne Strecke mit einer längeren Schiebepassage.
2. Etappe

5.55 Uhr aufstehen, keiner hat geschnarcht und das bei fünf Männer
(Rekord verdächtig). Jetzt heißt es essen was rein geht, Toilette
suchen, manche machen es umgekehrt und dann zum Start. Die Stimmung im
gesamten Team ist gut und wir freuen uns auf das was uns erwartet. Von
Imst ging es nach Imsterau was man auch gerne in "Imsterstau" umbenannt
hätte können, da wir eine längere Zeit an einem geschlossenen
Bahnübergang auf den regionalen Bummelzug haben warten müssen. Für
Ludger war die Etappe eine erste neue persönliche Bestleistung denn er
ist zum ersten mal über 3000 hm am Tag gestrampelt.
3. Etappe

Heute steht mit dem Idjoch ein ganz harter Brocken vor uns, dessen
Steigungen zwischen 17 und 20% betragen und das hoch bis auf 2753m. Da
es in der Früh ein wenig geregnet hat nahm ich an das es oben schneien
muß aber das Wetter wurde besser. Nachdem wir ein Schneefeld durchquert
hatten ging es auf einer langen Abfahrt in die Schweiz. Unser Masseur
Josef berichtete am Abend über auffällig viele Knoten in unseren Beinen
(bei mir etwas weniger, grins).
4. Etappe

Die heutige Strecke kommt Nahe an der Königsetappe heran, also versuchen
noch mehr zu frühstücken als bisher. Irgendwie waren die Beine noch von
gestern schwer aber das interessiert ja keinen weil es allen so ging.
Ludger und ich haben uns vorgenommen langsam zu beginnen um die Kräfte
richtig einzuteilen. Wieder mal sind wir ohne Sturz durch gekommen, im
Gegensatz zu unserem Team Kollegen Stefan der leider im Singeltrail
versucht hat sich mit einem Baum zu duellieren, der Baum blieb standhaft
und Stefan schaffte es unter starken Schmerzen noch ins Ziel, dann ins
Krankenhaus um die lädierte zu röntgen. So wie es ausschaut ist
das Rennen für Stefan gelaufen, aber zum Glück ist nichts gebrochen!!
Mehr Pech hatten die Favoriten Brentjens-Gerben, als sich der Gerben
beim Downhill das Schlüsselbein und den Oberschenkel brach.
Stefans Partner Thomas wird sich morgen dann uns anschließen um das
Rennen als Finisher zu beenden.
5. Etappe

Heute wird es in Sachen Kondition nicht so schwer, dafür sind die
Abfahrten knackig und mit Vorsicht zu genießen. Ich habe meinem Partner
Ludger gewarnt und empfohlen bei zu starkem Gefälle lieber zu laufen, um
einen schweren Sturz zu vermeiden denn die groben Steine und die
Steintreppen verursachen nicht nur körperliche Schäden, sondern die
Psyche bekommt auch einen knacks. Als ich dann Ludger in den Abfahrten
gesehen habe, war ich angenehm überrascht, er ist im Sattel geblieben!
Respekt! (Ins Geheim glaub ich ja das er einfach zu
schnell war und nicht mehr bremsen hat können :-) )
6. Etappe

Heute sollte es richtig heiß werden, wörtlich gemeint, denn mein Hac4
zeigte mir 36 Grad an und das nicht etwa in der Sonne! Am Anfang mussten
wir 1600hm am Stück bewältigen um dann eine tolle Abfahrt nach Bozen,
mit bis zu 30% Gefälle, zu genießen. Irgend wo oben auf der Auner Alm
haben sich dann Markus und Thomas verfahren, die immer vorne mitgefahren
sind (unter den ersten 20). Geflucht haben die beiden schon, konnten
aber den Rückstand bis ins Ziel verkleinern. In Kaltern waren die
Organisatoren ein wenig überfordert und so mußten wir uns mit dem
begnügen was da war, wie man auch rechts sehen kann. (Ludger beim
duschen) ------------>>>
7. Etappe

Endlich kommen wir in den Genuss der Königsetappe, es wurde im Vorfeld
viel erzählt und der Respekt vor dieser Strecke stieg von Tag zu Tag.
Heute gab es nur ein Ziel "Irgendwie durchhalten" und wenn möglich unter
10 Stunden zu bleiben. Am Fuße des Manghenpasses fühlte ich mich top fit
und meine Beine gaben mir zu verstehen die Schlagzahl zu erhöhen. Ich
verabschiedete mich von meinen Partner Ludger und sagte das ich oben am
Paß auf ihn warte. Ich fuhr mich in einen richtigen Rausch, überholte
einen nach dem anderen, was so richtig Spaß gemacht hat. Oben angekommen
konnte ich mir Zeit lassen (50min) und
verschlang an der Versorgungsstation mehrere Krapfen. Die Tour hielt was
sie versprach und wir waren heil froh die Strecke (unter 10Std.) besiegt
zu haben. Ich glaube ja spätestens jetzt das mein Partner mich verflucht
hat aber morgen ist es dann geschafft und wir dürfen uns Finisher 2004
nennen. Nach der Etappe gönnen wir uns ein Abendessen in einem
Italienischen Restaurant. Glück hatten wir das unser Italienisch
sprechender Teamkollege Thomas uns die Speisekarte mit viel Geduld
übersetzt hat, so hat jeder das bekommen was er wollte (FLEISCH;FLEISCH).
8. Etappe

Mit dem Ziel vor Augen (Riva) fuhren wir gut gelaunt in Folgaria los.
Getrübt wurde unsere Laune durch das schlechte Wetter, denn es fing
kräftig an zu regnen. Die Abfahrt vom Monte Finonchio hatte es in sich,
wir kamen aber heil runter. Oben auf dem Passo Bordala erwischte es uns
dann doch noch, das Gespenst Namens "STURZ". Ludger wurde von einem
Strauch ausgehebelt und stürzte recht spektakulär. Geschockt lag er mit
schmerzverzerrtem Gesicht am Wegesrand und hielt sich die
Schulter. Ich räumte erstmal sein Fahrrad beiseite damit die anderen
nicht behindert wurden oder womöglich auch noch zu Sturz kamen. Ludger
gab Schmerzen in der Schulter und in der Hüfte an. Ich forderte ihn auf
aufzustehen um mir ein Bild zu machen ob er noch laufen kann und sich
nicht schwerer verletzt hat. Nach einer 5Minütigen Pause setzten wir das
Rennen fort, wobei ich natürlich Ludger nicht nachstehen wollte und so
stieg ich auch noch mal über den Lenker ab und ruinierte meine Schaltung
und verpasste meinen Oberschenkel ein blaues Andenken. Im Ziel
angekommen wurden wir stürmisch, trotz Regen, empfangen.
Es ist ein schönes Gefühl, es wieder geschafft zu haben!!!!!
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Start in Mittenwald

Gleich hab ich Euch

Bahnübergang

Idjoch

Weg zum Idjoch

Knoten in den Beinen

Unfall

Steiler Anstieg

Schilderwald

Zieleinfahrt

Duschen

Thomas

Auf der Alm

Ziel Riva Del Garda

Geschafft
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